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Schüler- und Schülerinnenforum

 

Aufbau des Schüler/innen-Forums 2011/12

Ich wollte das Schüler/innen-Forum wieder ins Leben rufen, weil ich es interessant finde, so etwas Demokratisches aufzubauen. Direkte Demokratie ist ein politisches System, in welchem das Volk direkt die neuen Gesetze bestimmen kann. In der Schweiz haben wir heutzutage die direkte Demokratie.  

Mir war es sehr wichtig, dass das Schüler/innen-Forum richtig demokratisch funktioniert und vor allem auch, dass der Informationsaustausch zwischen dem Schüler/innen-Forum und den verschiedenen Klassen gut klappt. Aber es ging mir nicht darum, Präsident zu werden oder damit einen Grund zu haben mich aufzuspielen. Ich wollte einfach ein gut funktionierendes, demokratisches Schüler/innen-Forum aufbauen, das auch noch bestehen bleibt, nachdem ich nicht mehr in dieser Schule bin.  

Ich habe meine Projektarbeit in folgenden Schritten immer in Absprache mit unserem Lehrer und der Schulleitung erledigt:

Zuerst einmal habe ich mein Anliegen der Lehrer-Konferenz vorgetragen. Die Lehrerschaft war mit meinem Plan einverstanden, vorausgesetzt, dass ich meine Rolle als Vorbild für die Schüler/innen wie ein Repräsentant der Schule wahrnehme.  

Danach hielt ich in den verschiedenen Klassen Vorträge, in denen ich den Sinn, die Funktion, den Aufbau und die Möglichkeiten des Schüler/innen-Forums erläutert habe.  

Anschliessend wurden Wahlen abgehalten, in denen jede Klasse bestimmte, wer sie im Forum vertreten sollte. Ich wurde der Klassenvertreter der 3. Sek. So konnte ich das gute Funktionieren des neuen Schüler/innen-Forums garantieren, d.h. überprüfen und mit guten Beiträgen begleiten.  

Während der ersten Sitzung sollte ich das Schüler/innen-Forum führen, damit wir einen Präsidenten wählen konnten, welcher diese Aufgabe danach übernehmen sollte. Ausserdem mussten wir einen Aktuar wählen, welcher aus freiem Antrieb das Protokoll führen sollte. Ich wurde mit 6 von 8 Stimmen als Präsident und C. als Aktuar gewählt.  

Nach dieser Sitzung trafen wir uns im Zwei- bis Vier-Wochen-Rhythmus. Die Sitzungen waren immer sehr angeregt und produktiv. Am meisten zu diskutieren gab unsere grosse, sehr gut gelungene Schulabschlussveranstaltung: eine Sternwanderung zum Freibad Adliswil mit anschliessendem Schwimmplausch.  

Andere wichtige Themen waren: die Unterstützung für die GOOD HEARTS-Stiftung und der zweite Vegitag eine Woche pro Monat, die Sitzordnung beim Essen oder die Formulierung der Tischtennisregeln für die Oberstufe.  

In der letzten Sitzung vor den Sommerferien besprachen wir vor allem, wie das Schüler/innen-Forum weitergeführt wird. Wir bestimmten einen Klassenvertreter, der im nächsten Schuljahr die gleiche Arbeit macht wie ich. E. wurde für dieses Amt einstimmig gewählt.  

Rückblickend kann ich sagen: In den Wochen, in denen ich das Schüler/innen-Forum aufgebaut habe, lernte ich vieles über Demokratie und speziell auch darüber, wie man eine Sitzung führt. Es war noch nicht alles perfekt (vor allem in der Planung) und man kann vieles noch verbessern. Doch im Grossen und Ganzen war es ein voller Erfolg.

M.S.